Hard Enduro "King of the Hill"

Vom 6. bis 9. April 2017 war Robert "Rob" Scharl beim Hard Enduro "King of the Hill" in Rumänien dabei. Nach elfstündiger Fahrt kam er am Donnerstagnachmittag in Arad an und erledigte gleich noch die Anmeldung und Motorradabnahme. Danach ging es ins Hotel zum Ausspannen und vor allem Schlafen, am Freitag dann zum Superenduro Prolog in das Stadtzentrum.
Dort wurden in 18 Gruppen jeweils zwei Qualifikationsrunden gefahren, welche als Startaufstellung für den ersten Offroad Tag galten. Dort konnte "Rob" Scharl unter den 40 Profis den siebten Platz erreichen. Am Nachmittag fuhren dann die besten 25 Fahrer aller Klassen ein Superfinale, das nur als Show für die Zuschauer galt. Dort konnte er einen guten neunten Platz belegen.

Am Samstag ging es für "Rob" Scharl um 9 Uhr auf die 80 km lange Strecke durch die rumänischen Wälder rund um Arad. Schon bei der Anreise zum Rennen hoffte er auf gutes Wetter, was sich leider nicht bewahrheitete. Es regnete die ganze Nacht zum Samstag und machte somit die Bedingungen auf der schon schweren Strecke noch schwieriger. "Rob" Scharl kam anfangs einfach nicht in einen guten Rhythmus und musste Platz um Platz hergeben. Mitte des Rennens wurde es aber besser und er konnte noch den 22. Platz retten.

Im Ziel angekommen machte er sich gleich auf den Weg ins Hotel zum Motorradwaschen und zum Service für den nächsten Tag. Am Sonntag erwartete ihn ein dreistündiges Rennen im Cross Country Modus mit sehr schweren, trialmäßigen Abschnitten, die ihm nochmal alles abverlangten.
"Ich hatte mir für diesen Tag vorgenommen, alles zu geben, um noch Plätze gut zu machen", erzählt "Rob" Scharl. Der Start lief gut und er konnte die ersten Kilometer im vorderen Drittel mitfahren - doch nicht lange, denn ein gestürzter Fahrer lag am Boden und es wurde Hilfe benötigt. "Ich und drei andere Fahrer hielen an und versorgten den gestürzten Fahrer. Zum Glück hatte ich mein Handy dabei und wir konnten Hilfe anfordern." Nach ca. 40 Minuten konnte "Rob" Scharl die Fahrt wieder aufnehmen. "Ab dem Zeitpunkt pushte ich richtig, um wenigstens noch ein paar Plätze gut zu machen." Aufgrund der schlechten Beschilderung verfuhr er sich aber und bekam so eine Strafzeit von 1h42 Minuten. Die Zeit von der Bergung des Verletzten wurde zwar gut geschrieben, aber "Rob" Scharl landete wegen der Strafzeit doch nur auf Platz 21 in der Gesamtwertung.

"Im Großen und Ganzen war der Ausflug nach Rumänien eine gute Erfahrung für weitere Rennen", zieht "Rob" Scharl als Fazit. "Ich habe viele Eindrücke mit nach Hause genommen und werde weiter an meiner Fitness arbeiten."

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